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Musikalische Sternstunde im KKL

Hä. Am 20. Dezember stand mit dem Weihnachtssingen im KKL ein weiterer musikalischer Höhepunkt auf dem Programm des Cäcilienvereins St. Martin. Mit „Quem vidistis pastores“ von Peter Josef Zwyssig gelang den Urnern ein musikalischer Glanzpunkt an diesem vorweihnächtlichen Konzertabend.  

Das Weihnachtssingen im KKL findet seit 11 Jahren regelmässig kurz vor Weihnachten statt. Um 18.00 Uhr gibt es ein spezielles Konzert für Kinder. Um 19.30 Uhr folgt dann das eigentliche Konzert für Erwachsene mit vollem Programm. Dabei ist das Publikum eingeladen, bei den Weihnachtsliedern mitzusingen.

Mit dem Chor des Cäcilienvereins St. Martin  war neben dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Luzerner LehrerinnenLehrerchor und der Luzerner Knabenkantorei zum ersten Mal ein „ausserkantonaler“ Gastchor eingeladen. Auf dem diesjährigen Programm standen gemeinsam einstudierte Weihnachtslieder wie „Stille Nacht“ oder „Herbei O ihr Gläub’gen“, aber auch die beiden Gloria aus der  „Krönungsmesse“ und  aus der „Credomesse“ von W.A. Mozart. Ausserdem erhielt jeder Chor die Gelegenheit, ein eigenes Werk aufzuführen. Was lag also näher, als „Quem vidistis pastores“ von Peter Josef Zwyssig, das traditionell an Weihnachten in der Pfarrkirche St. Martin erklingt, als besonderes Gastgeschenk nach Luzern zu bringen?

Schliesslich wäre Weihnachten in Sankt Martin ohne „Quem vidistis“ mit dem wundervollen Querflötensolo und dem „Natum vidimus et choros angelorum“, dem Glanzmoment für alle Soprane im Mittelteil, nur halb so schön. Die Melodie von „Quem vidistis“ ist festlich und einprägend zugleich, was das Stück zu einem waschechten „Ohrwurm“ macht. Nicht nur für die Urner, wie sich im KKL gezeigt hat. Die besondere Atmosphäre des grossen Konzertsaales und die Klangqualität, liessen das Werk von Peter Josef Zwyssig in einem speziellen Glanz erstrahlen. Unterstützt durch das Luzerner Sinfonieorchester lief der Chor des Cäcilienvereins St. Martin unter der Leitung von Aaron Tschalèr zur Hochform auf. Das Publikum dankte dem Urner Gastchor mit einem stürmischen Applaus und so kehrten die Sängerinnen und Sänger heim – mit der Erinnerung an einen wunderschönen, speziellen Konzertabend.


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